Anhang 2: Die Fachbegriffe zum Nachschlagen

Attraktor: Ein Punkt oder eine (auch unendliche) Menge von Punkten die Trajektorien anziehen.(siehe Kapitel 3)
Attraktor-Zyklen: Ein Attraktor der aus mehreren Punkten besteht die sich periodisch abwechseln.(siehe Kapitel 3)
Bifurkation: Die 'Aufspaltung' eines Fixpunktes in ein Fixpunktpaar.(siehe Kapitel 3)
deterministisches Chaos: Chaos das aus einer deterministischen (100%ig berechenbaren) Gleichung entsteht.(siehe Kapitel 5)
Feigenbaumdiagramm: Diagramm zur Veraunschaulichung des Übergangs von Ordnung über Bifurkation zum Chaos.(siehe Kapitel 5)
Feigenbaum-Konstanten (α und δ): Universalkonstanten die zum einen die 'Verdichtung' der Fixpunkte mit jeder 'Generation' (α) und zum anderen die 'Beschleunigung' des Bifurkationsvorgangs auf dem Weg zum Chaos (δ) beschreiben.(siehe Kapitel 4)
Fixpunkt: Ein Punkt der Trajektorien 'anzieht'.(siehe Kapitel 3)
Fraktal: Figuren die keine endgültige Grenze zur 'Umgebung' aufweisen egal wie stark man vergrößert. Sie haben einen endlichen Inhalt, jedoch eine unendliche Oberfläche.(siehe Kapitel 8)
hohe Sensitivität von den Anfangsbedingungen: Wenn in einem System kleine Unterschiede in den Anfangsbedingungen große Unterschiede im 'Ergebnis' zur Folge haben können. Häufige Ursache für Chaos, bzw. Unvorhersagbarkeit.(siehe Kapitel 6)
Iterieren: Den Funktionswert einer Gleichung wieder als Startwert in die Gleichung einsetzen - f(f(x)) bilden.(siehe Kapitel 2)
Iterierte: f(f(x)) - gibt den Funktionswert nach jeweils einer Iteration an.(siehe Kapitel 3)
Ljapunov-Exponent: Ein Maß für die Ordnung und Sensibilität eines Systems.(siehe Kapitel 7)
logistische Parabel: Der Graph der logistischen Wachstumsfunktion f(x)=ax(1-x).(siehe Kapitel 2)
logistische Wachstumsfunktion: f(x)=ax(1-x)(siehe Kapitel 2)
Mandelbrotmenge ("Apfelmännchen"): Typisches Beispiel für ein selbstähnliches Gebilde.(siehe Kapitel 8)
nichtlineare Systeme: Systeme deren Größen nicht konstant-proportional zueinander sind, meist auf Grund von rückkoppelnden Beziehungen.(siehe Kapitel 1)
Repulsor: Ein Fixpunkt der nur von wenigen Startwerten aus erreicht wird und von dem sich ansonsten alle Trajektorien entfernen.(siehe Kapitel 3)
Rückkopplung: Die Abhängigkeit einer zu Größe von sich selbst bzw. ihrem 'vorigen' Wert.(siehe Kapitel 2)
Schmetterlingseffekt: Das Berechnungsbeispiel, dass der Flügelschlag eines Schmetterlings in Japan das Wetter in Europa beeinflussen kann.(siehe Kapitel 9)
schwaches Kausalitätsprinzip: Gleiche Ursachen haben immer gleiche Wirkung.(siehe Kapitel 6)
Selbstähnlichkeit: Die Eigenschaft von Gebilden, dass sie Strukturen aufweisen die sich bei Vergrößerung immer wiederholen.(siehe Kapitel 8)
seltsamer Attraktor: Ein Attraktor der aus einer unendlichen Menge von Punkten besteht.(siehe Kapitel 5)
starkes Kausalitätsprinzip: Ähnliche Ursachen haben ähnliche Wirkung.(siehe Kapitel 6)
superstabile Fixpunkte: Fixpunkte kurz bevor sie sich in ein Fixpunktpaar spalten(bifurkieren).(siehe Kapitel 4)
Trajektorie: Die 'Entwicklungslinie' eines Systems.(siehe Kapitel 2)
Verhulstprozess: Das Selbe wie die logistische Wachstumsfunktion: y=ax(1-x).(siehe Kapitel 2)
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