Schlussbemerkung und Links

Der Leser wundert sich jetzt vielleicht, warum die Dynamik nichtlinearer Systeme erst in jüngster Zeit intensiver untersucht wird, obwohl doch die meisten Prozesse des Alltags nichtlinear sind. Ein Grund, warum gerade die Physiker die Bedeutsamkeit nichtlinearer Systeme so lange geleugnet haben, ist die Tatsache, dass sich schon einfache nichtlineare Differenzialgleichungen mit mathematischen Mitteln nur sehr mühsam oder gar nicht lösen lassen, während lineare Gleichungen fast immer eine leicht berechenbare Lösung haben. Daher versuchte man meistens, nichtlineare Prozesse durch lineare Gleichungen vereinfacht zu beschreiben, was auch häufig gelang, wobei die Systeme dann meist idealisiert dargestellt wurden, zum Beispiel durch vernachlässigen von Reibungsverlusten, die aber bei jeder physikalischen Bewegung eines Körpers auftreten.
Mit der neuen Computer Technik wurde die Untersuchung von nichtlinearer Dynamik sehr viel einfacher. Ein Computer ist ideal für mathematische Operationen wie tausendfaches Iterieren und macht dies auch garantiert fehlerlos und sehr viel schneller als jeder Mensch. Daher ist der Computer das wichtigste Werkzeug des Chaosforschers.
Aus diesem Grund sind auch fast alle Grafiken, dieser Arbeit eigenhändig Programmiert. Alle Programme sind in der Programmiersprache Java erstellt. Die Feigenbaumdiagramme sind mit dem Java-Programm Bifur erstellt worden. Dieses ist kostenlos unter http://www.tri-geckos.de/to_eressea/fractale/ erhältlich.
Außerdem danke ich vor allem Herrn Ralf Bendlin der mir mit seinem Forum für Chaostheorie:
http://www.chaos-theorie.de
und seiner Homepage:
http://www.RalfBendlin.de
sehr geholfen hat diese Arbeit zu schreiben.

Nikolai Krützmann
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